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Klimaschutz

Warum Klimaschutz?
Klimaschutz beginnt vor Ort: Die Zukunft der Energieversorgung und -erzeugung ist dezentral und bürgernah. Den Kommunen kommt beim Thema Klimaschutz eine herausragende Rolle und Verantwortung zu, da durch die räumliche Konzentration von Wohnen, Gewerbe und Industrie, Verkehr und Freizeit ein großer Teil von Treibhausgasen erzeugt wird, die zum Klimawandel beitragen. Entscheidend ist daher eine systematische Herangehensweise, die die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt und eine Entscheidungsgrundlage für die Ausarbeitung von Klimaschutzmaßnahmen schafft.

Besonders sparsame Haushaltsgeräte

BSHKühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Bei vielen Geräten sind die Be- triebskosten über die Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Besonders sparsame Geräte sparen im Laufe der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein als sie in der Anschaffung mehr kosten.

In Deutschland werden im Herbst 2018 im Handel etwa
4.500 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 1.100 Waschmaschinen, 2.000 Spülmaschinen, 500 Wäschetrockner und 90 Waschtrockner angeboten. Darunter gibt es einige besonders sparsame Modelle, viele mit mittlerem und leider auch noch einige mit relativ hohem Strom- und Wasserverbrauch.

In diesem Faltblatt (steht zum Download bereit) sind besonders sparsame Modelle üblicher Bauarten und Größenklassen zusammengestellt. Es soll als Orientierung dienen, wenn man auf niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achten will.

Solarkataster für Kirchzarten

SolarschildJeder von Ihnen kann die Zukunft mit erneuerbaren Energien mitgestalten. Strom aus Solaranlagen ist nicht nur umweltfreundlich. Photovoltaik kann auch sehr wirtschaftlich sein. Aber damit sich die Investition in Photovoltaik optimal auszahlt, gilt es sich umfassend zu informieren. Bevor sie sich näher mit dem Thema beschäftigen, ist es ratsam zu prüfen, ob sich eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach überhaupt anbietet.

Hierzu dient eine Solarkarte, die Ihnen von der Gemeinde Kirchzarten zur Verfügung gestellt wird. Damit kann jedes Haus auf Eignung überprüft werden. Klicken Sie einfach auf den unten stehenden Link und folgen Sie den Anleitungen auf der Solarkarte. Sie erhalten dann Informationen über die Lage und die Eignung Ihres Daches und über den möglichen wirtschaftlichen Ertrag.

Link zum Solarkataster

Klimaschutzkonzept

KlimaschutzkonzeptDer Gemeinderat hat sich bereits 2011 dazu entschlossen, für Kirchzarten ein Klimaschutzkonzept erstellen zu lassen. Mit der Durchführung wurde die badenova 2012 beauftragt. Im Rahmen des Konzepts wurden in mehreren Sitzungen und Workshops sowie unter Einbeziehung der Bürger der Ist-Zustand der Energieinfrastruktur und die Potenziale für Energieeinsparung, Effizienz und Erneuerbare Energien analysiert. Anhand dieser fundierten Datenbasis wurden 41 Klimaschutz-Maßnahmen für die Gemeinde Kirchzarten abgeleitet.

Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen

Umsetzung der Klimaschutz-MaßnahmenEin wesentlicher Erfolgsfaktor für die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts ist der Aufbau eines Controllingsystems. Die Gemeinde hat daher einen Klimaschutzbeirat gegründet, der eine Kontroll- und Lenkungsfunktion hinsichtlich der kommunalen Klimaschutzaktivitäten einnimmt. In vierteljährlich stattfindenden Audits wird der Maßnahmenfortschritt überprüft, Missstände gegebenenfalls aufgezeigt und Korrekturmaßnahmen gemeinsam diskutiert.

Quartierskonzepte

QartierskonzepteIm Klimaschutzkonzept wurden Quartiere identifiziert, die im Bezug auf ihre Energieversorgung detaillierter untersucht werden sollten. Für den Gemeindeteil Burg-Höfen wird momentan eine Machbarkeitsstudie+ für ein Nahwärmenetz durchgeführt.

Moderne Straßenbeleuchtung