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Burg

Zum ersten Mal wird der Weiler Burg im Jahre 1270 in einem Güterverzeichnis des Klosters St. Märgen erwähnt. Die selbständige Gemeinde Burg entstand durch einen großherzoglichen Ministerialerlaß vom 31. Mai 1829. Dabei handelte es sich um einen Zusammenschluß der zur Äußeren Gemeinde Kirchzarten gehörigen Ortsteile Höfen, Himmelreich und Schlempenfeld und den zur Vogtei Zarten gehörigen Orten Burg und Brand...

Im frühen Mittelalter hatte das Kloster St. Märgen ebenfalls Besitzungen in Höfen und Himmelreich, die allerdings 1462 an die Stadt Freiburg verkauft wurden. Seither gehörten sie zur Vogtei Zarten, die ihrerseits ein Bestandteil der Freiburger Talvogtei war.

Anfang des 19. Jahrhunderts mußte die Stadt Freiburg ihren Außenbesitz aufgeben: die Vogtei Zarten erlosch mit der Gründung der Gemeinde Burg. Der Rainhof, welcher zur Sickingschen Herrschaft in Ebnet gehört hatte und 1697 den Freiherren Neveu zukam, wurde 1829 als abgesonderte Gemarkung der Gemeinde Burg angegliedert und erst 1924 ganz mit Burg vereinigt.

Der im Süden von Kirchzarten gelegene Ortsteil Schlempenfeld, der mit der übrigen Gemeindemarkung von Burg keinen Zusammenhang hatte, wurde hingegen 1936 wieder von der Gemeinde Burg abgespaltet.

Heute gibt es drei Kirchzartner Ortsteile mit Namen Burg: Burg-Höfen, Burg am Wald und Burg-Birkenhof.
Wappen Burg